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Die Saisho-Goma-Zeremonie |
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Der buddhistischen Tradition entsprechend enthalten Zeremonien in Shinnyo-En zwei sich ergänzende Elemente: Licht, repräsentiert durch das Feuer als Symbol der Weisheit Buddhas und Wasser als Symbol des Mitgefühls Buddhas. „Goma“- Zeremonien (Sanskrit: Homa) sind buddhistische Gebetszeremonien, in deren Mittelpunkt das Entzünden eines Feuers steht. Das rituell entzündete und von Gebeten begleitete Altarfeuer „verzehrt“ das Leid und seine Ursachen. Der Begriff „Saisho“ verweist auf eine allumfassende, grenzenlose Dimension der Weisheit und Barmherzigkeit Buddhas. Das „Saisho-Goma“ ist eine Gebetszeremonie, die den Wunsch zum Ausdruck bringt, sich gemeinsam für Wohlergehen und Frieden aller Menschen einzusetzen und die universellen Werte der Harmonie und der inneren Freude über alle Grenzen hinweg mit anderen zu teilen. Der Orden vollzieht diese Zeremonien in der Absicht, inmitten einer von Ungewissheit und Konflikten geprägten Welt einen Ort des Friedens und der Harmonie zu gestalten. Die Feierlichkeiten im Rahmen eines Saisho-Goma finden mittlerweile jährlich statt. Repräsentanten aller großen Religionen, sowie Vertreter aus Gesellschaft und Politik nehmen an den Zeremonien teil. Teilnehmer sind nicht nur die Gemeindemitglieder von Shinnyo-En, sondern auch viele andere Interessierte, die von der feierlichen und friedvollen Atmosphäre berührt und inspiriert werden. |
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